Schülerzeitung der FOSBOS Erding holt 2. Platz beim „Blattmacher“-Wettbewerb
Kritisch und gefühlvoll
Bei der Preisverleihung: Carina Niewerth, Jakob Schatz, Laurent Herzberg, Lara Herrmann, Lena Schilling, Anela Muratović, Luisa Koch (von links nach rechts), Foto: S. KainzDie Schülerzeitung der FOSBOS Erding hat sich beim renommierten „Blattmacher“-Wettbewerb der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Kultusministeriums den zweiten Platz in der Kategorie Berufliche Schulen gesichert.
Die Jury lobte ausdrücklich die thematische Breite des Wortwechsel. Besonders hervorgehoben wurden einerseits die kritischen Kommentare zu politischen Themen und andererseits persönliche, gefühlvolle Beiträge – darunter Texte, die sich mit der eigenen Migrationserfahrung auseinandersetzen, direkt und ohne Scheu. Genau die Texte also, für die man als junger Mensch erst einmal Mut aufbringen muss.
Bei der Preisverleihung am 14. Juli im Literaturhaus München betonten die Festredner, was Schülerzeitungen leisten, wenn sie es ernst nehmen: Sie sind Übungsraum für eine Presse, die fragt, hinterfragt und unbequem sein darf – und damit ein Stück gelebte Demokratiebildung. Worte, die zum Wortwechsel passen.
Sieben Schülerinnen nahmen den Preis stolz entgegen – und zeigten, dass an der FOSBOS Erding junge Leute schreiben, die etwas zu sagen haben. Und sich dann auch trauen, es zu sagen.
Geschäftsführer des Fördervereins Markus Geier (hinten r.) mit den Preisträgern der besten Seminararbeiten: Anela Muratovic, Marika Alesci (vorne, v. l.), Julian Braun, Czech Elias (Mitte, v. l.) und Theresa Stimmer (hinten l.). Foto: Katrin Dobler
Die Befreiung aus dem Patriarchat beginnt: Annabell Perfahl, Louisa Peis, Jasmina Gehrmann zeigen mit dem Finger auf Nina Wendik, Michelle Schulze, Lilian Huber, Emma Rusnak, Johanna Huber, Lea Reischl.
Fr. Bachmeier (vorne links) mit Schülerinnen und Schülern der Ausbildungsrichtung Sozialwesen im Science Congress Center Garching